Zweifelsohne sehen sich Existenzgründer gerade in der Anfangsphase mit vielen unterschiedlichen Hürden konfrontiert. Die Schwierigkeit besteht meist darin, frühzeitig Prioritäten zu setzen und die besagten Hürden dann peu à peu anzugehen. Steht dein Businessplan, ist die Finanzierung gesichert und das benötigte Geschäftsinventar bestellt, kann es im Grunde losgehen mit der konkreten und kreativen Umsetzung des Unternehmens. Eine Sache muss aber noch vor dem ersten Tag der Unternehmenstätigkeit erledigt werden: Ein umfassender und individuell angepasster Versicherungsschutz für dein Unternehmen.

Leider wird vielen Selbstständigen die Wichtigkeit dieser Gewerbeversicherungen gar nicht oder erst zu spät bewusst. Dabei kann schon ein kleines Missgeschick im Betriebsalltag ausreichen, um das Weiterbestehen des Unternehmens zu gefährden. Damit du dir um solche Risiken keinen Kopf machen musst und dich vollständig deinem Kerngeschäft widmen kannst, solltest du bereits vor Beginn deiner unternehmerischen Tätigkeit für einen umfangreichen gewerblichen Versicherungsschutz sorgen.

Tipp #1: Realistische Risikoanalyse durchführen

Zunächst ist es wichtig, eine realistische Risikoanalyse durchzuführen. Du musst also herausfinden, wo die primären Risiken im Rahmen deiner Unternehmenstätigkeit liegen und gegen welche Gefahren eine Absicherung sinnvoll ist. Es muss nämlich keinesfalls gegen jedes denkbare Schadensszenario eine passende Gewerbeversicherung abgeschlossen oder aber bei bestimmten Versicherungen jede Leistung eingeschlossen werden. Erkennst du branchenspezifische Risiken (wie zum Beispiel das Risiko der Falschberatung als Steuerberater), beziehst diese in die Bedarfsanalyse ein und stimmst deinen Versicherungsschutz entsprechend darauf ab, bist du optimal gegen potenzielle Risiken abgesichert und vermeidest zudem die Gefahr, am falschen Ende zu sparen. Hilfreich kann es auch sein, sich bei anderen Selbstständigen und Unternehmern deiner Branche oder auch in einschlägigen Foren über Risiken und branchentypische Versicherungsportfolios zu informieren.

Tipp #2: Branchenabhängiges Versicherungsportfolio erstellen

Welche Versicherungen du für dein Unternehmen benötigst, ist in erster Linie von deiner unternehmerischen Tätigkeit abhängig. Darauf sollte man auch bei der Auswahl der eigenen Gewerbeversicherungen achten.
Der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung ist hierbei zum Schutz gegen Schadensersatzforderungen aus Personen- und Sachschäden an Dritten für fast jedes Unternehmen sehr wichtig. Besteht das Risiko, einen Vermögensschaden an deinen Kunden, Mandanten oder Patienten zu verursachen (zum Beispiel im juristischen, medizinischen oder IT/Medien-Bereich) ist es wichtig, sich durch eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abzusichern. Damit du auch bei rechtlichen Auseinandersetzungen finanziell abgesichert und mit professionellem Rat versorgt bist, kann sich eine Firmenrechtsschutzversicherung oftmals sehr lohnen. Setzt du in deinem beruflichen Alltag auf digitale Geschäftsprozesse und/oder arbeitest du mit vertraulichen Daten, wie zum Beispiel Kreditkarten, Bankverbindungen oder persönliche Kundeninformationen, dann ist es wichtig, eine Cyberversicherung in dein Portfolio aufzunehmen. Und alle Gründer, die schon zu Beginn ein wertvolles Lager und teures Betriebsinventar ihr Eigen nennen, sollten sich unbedingt über den Abschluss einer Geschäftsinhaltsversicherung Gedanken machen. Gehört kostspielige Elektronik zu deinem Inventar, lässt sich diese durch die höheren Deckungssummen der Elektronikversicherung absichern.

Tipp #3: Unterversicherung vermeiden

Das Kapital ist knapp. Da kann es sehr verlockend sein, beim Thema Versicherungen lieber den sprichwörtlichen Sparfuchs entscheiden zu lassen. Doch gerade hier sollten primär die Leistungen – und nicht vordergründig der Preis – entscheidend sein. Eine niedrigere Versicherungssumme bedeutet zwar, dass auch die Versicherungsprämie günstiger ausfällt, kann aber dementsprechend zu einer finanziell folgenreichen Unterversicherung führen. Kommt es zu einem Schaden und die Schadensumme übersteigt die vereinbarte Deckungssumme, wird die Versicherung folglich weniger auszahlen als tatsächlich benötigt. Damit also die oftmals knappen und verplanten finanziellen Mittel nicht zur Schadensbehebung verwendet werden müssen, ist es wichtig, die richtige Versicherungssumme zu wählen. Wenn du selbst nicht einschätzen kannst, wie hoch die Summe sein soll, kann es auch hier helfen, sich bei Kollegen deiner Branche, in Foren oder gerne auch kostenlos und unverbindlich bei den Gewerbe-Experten von Gewerbeversicherung24 zu erkundigen.

Tipp #4: Gewerbeversicherungen vergleichen und sparen

Als vierten und letzten Tipp empfehlen wir gerade Neugründern, einen online-Vergleich wie den von Gewerbeversicherung24 zu nutzen. Hier erfährst du nach Angabe deiner unternehmerischen Tätigkeit, welche Versicherungen wichtig für dein Unternehmen sind und kannst branchenspezifische Tarife einfach, schnell und transparent vergleichen und abschließen. Nachdem du die wichtigsten Eckdaten deines Unternehmens in den branchenspezifischen Fragebogen eingegeben hast, zeigt dir der online-Vergleichsrechner sofort alle für dich in Frage kommenden Tarife an. Anhand der unkomplizierten Übersicht der einzelnen Tariffeatures kannst du jeweils bis zu drei Tarife detailliert miteinander vergleichen und so den Tarif mit dem für dich besten Preis-Leistungs-Verhältnis direkt auswählen und abschließen. Bonus-Tipp: Hier wird dir auch angezeigt, welche Versicherer Gründerrabatte gewähren.

 

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